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Gute Neuigkeiten aus dem ersten Halbjahr 2022

Nach den schwierigen Jahren 2020 und 2021, die von Corona-Maßnahmen, Erkrankungen und Einschränkungen geprägt waren, konnten wir im ersten Halbjahr 2022 einiges erreichen: 

  1. Das Drop-In Centre in Kambuzuma konnte mit unserer Unterstützung renoviert und Solarenergie installiert werden
     
     
  2. Wir waren auf der Suche nach Ideen wie wir unsere Förderung für ländlichen Entwicklung ausweiten können. Dazu haben wir eine Feasibility Studie des Advivia Trust  finanziert, die die ländliche Bevölkerung in Mushandike (Masvingo) bei der Selbstversorgung durch biologischen Anbau unterstützen will. Hier sind die Ergebnisse nachzulesen.
  3. Wir haben einen Rollstuhl finanziert

Neuigkeiten zum Jahresende

Zum Jahresausklang haben wir mit Shamisos Unterstützung wieder einige Informationen zu FSNZ und Kambuzuma zusammengestellt. Die ausführlichen Berichte und Fotos finden sich hier: Kambuzuma Newsletter December 2021 und hier: FSNZ Newsletter 2021

Ein Lichtblick war auch in diesem Jahr unsere fortwährende Unterstützung für das Waisenzentrum Kambuzuma. Wir haben nicht nur den Fortbestand des Betriebs finanziell abgesichert, wir haben auch dafür gesorgt, dass die Kinder und ihre Familien während des lockdowns Nahrungsmittelpakete erhalten haben und somit eine gewisse Grundsicherung des täglichen Bedarfs garantiert werden konnte. Wie uns Shamiso berichtete, war Kambuzuma in den Hoch-Zeiten der Pandemie ein Rettungsanker für deutlich mehr Kinder und deren Familien als in normalen Zeiten.  

Das Waisenzentrum hat viele Freunde und eifrige Spender im Verein gefunden, die unser fortgesetztes Engagement für diesen guten Zweck unterstützen.  

Shamiso hat uns berichtet, dass nach dem bedauerlichen Tod der längjährigen Leiterin und geschätzten „Mutter der Kinder“ zwei Nachfolgerinnen gefunden worden sind, die bereits Erfahrung im Waisenzentrum gesammelt haben und die reibungslose Fortsetzung der Kinderbetreuung garantieren.  

Wir bedanken uns bei allen für die Unterstützung unserer Arbeit und sind sicher, im nächsten Jahr über mehr gute Projektarbeit berichten zu können. 

Weihnachtsgrüße 2020

Ein widersinniges und seltsames Jahr liegt hinter uns allen. Von Distanz und Nähe ist derzeit viel zu lesen und zu hören. Wir hoffen sehr, dass Sie/ Ihr weitestgehend gesund durch die Pandemie gekommen seid und dass das auch so bleibt. Es liegen noch ein paar Wochen der Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Wachheit vor uns. Das gibt uns aber auch die Chance, inne zu halten, zu sehen, was wirklich wichtig ist, was wir eigentlich wirklich brauchen. Für uns alle ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Zur Zeit erleben wir, wie Umwelt- und Sozialthemen wieder stärker in den MIttelpunkt der gesellschaftlichen Debatte rücken, wie Klimapolitik jetzt Gestalt annimmt – der European Green Deal, das 5-jährige Bestehen des Pariser Klimaabkommens, die CO2-Steuer, alles Tatsachen, die zur Zeit der Vereinsgründung von Kaite noch hoffnungsfrohe Wunschträume waren, sie sind jetzt Realität.
 
So wie auch Realität ist, dass es in Zimbabwe tolle Menschen wie Shamiso und Dominik gibt, die Nachhaltigkeit leben und die wir auf einem Stück ihres Weges mit unserer Arbeit im Kaite-Verein begleiten dürfen! Bitte seht Euch das großartigeVideo aus Kambuzuma an, das Shamiso uns geschickt hat. Allein zu sehen, dass die Kinder dort sein und sich unter den aktuellen Umständen fast normal bewegen können, macht froh. Und zu wissen, dass eins der Kinder, dem wir mit dem Verein ein Stipendium für ein Studium gegeben haben, jetzt seinen Bachelor-Abschluss gemacht hat, ist klasse.
 
Die Arbeit zu organic farming in Zimbabwe konnte dieses Jahr trotz der Corona-Krise weitergehen: die Vorbereitung der Bauern auf die Fairtrade Zertifizierung wurde von Shamiso & Team im Feld durchgeführt. Eine Neuerung gab es aber auch hier, denn corona-bedingt wurde die Fairtrade Inspektion diesmal virtuell durchgeführt. FSNZ wartet zur Zeit auf das Ergebnis, aber einer erneuten Zertifizierung steht laut Shamiso nichts im Wege.
 
Carola, Kaps, Linda Kleemann, Peter Rettenbeck und Katja Suhr

FSNZ Newsletter January 2020

Dear Friends of FSNZ,

Welcome to 2020 new decade, new successes new challenges!

I welcome you to 2020 with joy and expectation. It is indeed a new year and we are facing it with the necessary expectation and tenacity.

 

Project status

As is widely known, Zimbabwe is going through a drought season that is concerning for all Zimbabweans and particularly concerning for our farmers who rely on rain water for irrigation for their fields. Under the NAK project we have had to focus on vegetable crops and legumes that have a guaranteed market. However we are all holding our breath looking forward to the coming rains to irrigate the seedlings so that they are ready for transplant. Without rains our crop will be heavily affected. In some areas in Makoni there is significant maize crop distress and a little rain will go a long way in saving the crop.

 

Cabbage seedlings hand irrigated

Butternut seedlings in Makoni

 

The President’s office in Goromonzi District has not lifted the embargo on our activities as well as the activities of ZOPPA so we are unable to access Svosve which is one of the key intervention areas.  Our efforts of engaging Mr Kumbawa who was a magistrate in the district have not borne any fruit. We have kept NAK in the loop of all the developments in Zimbabwe.

 

Progress Christian Aid

 

At the end of 2019, Christian aid was doing a due diligence as a process necessary for funding. We are waiting for the report of their findings.

 

Partnership with KAITE Verein

 

As was communicated at the meeting in 2019 as well as to Katja and Linda, as FSNZ we are appreciative of all the financial support that we have received from KAITE Verein. As part of growth we would like to focus more on technical support whereby FSNZ can share ideas or ask questions or advice. This will also help us become more creative in seeking funding and partnerships that will eventually make us an independent organization in the long run which is our ambition.

 

Website

At the end of 2019, we managed to establish our website. Please visit us on fairtradesupportnetwork.org. This website is a testament of the hard work that Linda and Katja out in when they came to visit us in 2019. Through their input we were able to streamline ourselves and our identity as a service provide aimed towards restoring dignity in farming for small scale producers. Please let us know what you think of the website.

Allow me once again to wish you a prosperous 2020 filled with personal successes and good health.

 

With regards,

 

Shamiso Mungwashu

For FSNZ

 

Besuch in Zimbabwe

Im September waren die Vorstandsmitglieder Katja Suhr und Linda Kleemann zu Besuch in Zimbabwe. Wir haben mit Shamiso und Ruvimbo die aktuellen Aktivitäten des FSNZ besprochen und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Das aktuelle Förderprojekt läuft im Februar 2020 aus, und wir haben überlegt welche Einnahmequellen aus Dienstleistungen, Förderprojekten und Verwaltungspauschalen der Zertifizierungsaktivitäten zur Verfügung stehen.

Für das Waisenzentrum in Kambuzuma haben wir Süßes, Spiele und Bälle mitgebracht.

Shamisos Besuch im Februar 2019

Seit mehr als 10 Jahren findet, jeweils im Februar, die weltgrößte Fachmesse für Bio- u. FairTade-zertifizierte Produkte statt, die sog. BIOFACH; dieses Jahr läuft sie vom 12. – 16. Februar. Es ist für eine Selbsthilfe-Organisation wie FSNZ, die sich schwerpunktmässig um die Vermarktung (Export) ihrer zertifizierten Agrarprodukte kümmert, von essentieller Bedeutung, die internationale Marktentwicklung zu beobachten und neue Trends frühzeitig zu erkennen. Aus diesem Grund hat der KAITE-ZIM-Verein Shamiso zum Besuch der BIOFACH nach Deutschland eingeladen.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des KAITE-ZIM e.V. fand am Freitag, den 08. Feb. 2019, in Frankfurt statt. Shamiso traf an diesem Tag in Deutschland ein und konnte bei der Sitzung am Nachmittag teilnehmen und über den Stand der Geschäftsentwicklung bei FSNZ – dabei nahm auch das Tagesbetreuungszentrum für Waisen in Kambuzuma, das von FSNZ betrieben wird, breiten Raum ein – sowie über die derzeitige Lage in ZIM berichten.

Hauptziel des KAITE-ZIM e.V. ist die Förderung der nachhaltigen Zusammenarbeit, insb. über Ländliche Entwicklung, in Zimbabwe. Seit einem äusserst erfolgreichen Projekt zur Erreichung des FairTrade (FT)-Siegels für 2 Bio-Agrarprodukte (Baobab, Rosella/Hibiskus) in 2014/15, in dessen Rahmen das FairTrade Support Network Zimbabwe (FSNZ) gegründet wurde, setzt der Verein verstärkt auf diesen armutsorientierten Entwicklungsansatz. Verschiedene Zertifizierungsorganisationen verlangen den Zusammenschluss der ProduzentInnen als Vorbedingung für die Siegelvergabe. FSNZ, als Zusammenschluss von derzeit 11 dörflichen Erzeugerorganisationen, unterstützt deren Aufbau und den laufenden Geschäftsbetrieb. Die Verkaufserlöse für die FT- (und Bio-)zertifizierten Produkte teilen sich auf in den sog. Bonus, der an die bzw. den Produzentin/en zur freien Verwendung geht, und das sog. Premium, das die Erzeugerorganisationen für Investitionen in die nachhaltige Landwirtschaft sowie die kommunale Infrastruktur erhalten. Die Bio- u. FairTrade-Zertifizierung ermöglicht es Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Landlosen in peripheren, ländlichen Räumen die Armutsschwelle nachhaltig zu verlassen (echte Hilfe zur Selbsthilfe).

Seit April 2017 arbeitet FSNZ eigenständig und wird von Frau Shamiso Mungwashu geleitet. Sie hat sich in den vergangenen 10 Jahren auf den Gebieten Kommunal- u. Dorfentwicklung (einschl. Gender-Förderung), organischer Landwirtschaft und Fair Trade-Zertifizierung in ZIM einen Namen gemacht (Miss FairTrade-Zimbabwe) und wurde 2017 mit dem international hoch geschätzten One World Award (OWA) ausgezeichnet.

Kontakt

KAITE-ZIM e.V.

Ziegenhainer Str.147
60433 Frankfurt
Tel: 0160 3637099
Email an: Linda Kleemann